Direkter Handel

Transparent. Sozialverträglich. Fair. Nachhaltig.

Wir freuen uns immer mehr direkt gehandelte Projektkaffees in unser Produktportfolio aufnehmen zu können, denn nur unmittelbar Beteiligte sollten am Kaffeegeschäft mitverdienen. Die Wertschöpfungskette beim DIREKTEN HANDEL, vom Kleinbauern beginnend bis zu unseren Kunden, ist fair und transparent gestaltet. Dem Fairtrade Siegel können unserer Meinung nach nur eine begrenzte Fairness zugeschreiben werden. 

COSTA RICA

Miramar

Der von der Micromill El Bueyrito verarbeitete Kaffee stammt aus dem bislang wenig erforschten Hochländern von Miramar.

Sanfte Brisen aus dem Atlantik erreichen die Ernte und erzeugen ein perfektes Mikroklima, das eine unglaubliche Süße, aber auch eine sehr ausgeglichene Tasse erzeugt.

Im Winter 2017 startete PLANTING COSTA RICA als Crowdfunding-Kampagne, um der Kaffeefarm El Bueyrito beim Einstieg in den Spezialitätenkaffee-Markt zu helfen und die Micromill und ihrer Mitarbeiter von schwankenden Weltmarktpreisen und finanziellen Krisen zu befreien. Durch das Geld konnte die Kaffeeproduktion und die Qualität erheblich verbessert werden, denn durch die Enge Zusammenarbeit mit den Produzenten konnte auch auf die Anbauweise und Aufbereitung Einfluss genommen werden, um höchste Qualität zu erzielen.

Dank Direct Trade durch PLANTING COSTA RICA ist die Farm nicht mehr von profitorientierten Zwischenhändlern und Vermittlern abhängig, denn faire Preise, weit über den üblichen an der Börse gehandelten Referenzpreisen, ermöglichen ein höheres Einkommen für die Kaffeeproduzenten und auch eine individuelle Weiterentwicklung.  Spezialitätenkaffee stellt neben der Qualität die nachhaltige und respektvolle zwischenmenschliche Beziehung in den Mittelpunkt.

INDONESIEN

SUMATRA

BIO-Peru

Pachamama

 

Nachhaltiger Hochlandkaffee aus Peru. Pacha Mama steht für ein einzigartiges Kooperativenmodell, das von den Kaffeebauern selbst kontrolliert und geführt wird. Die Organisation vereint Kleinbauernkooperativen und bietet dadurch Zugang zu hochwertigem, rückverfolgbarem Rohkaffee aus biologischem und nachhaltigem Anbau.

Im Gegensatz zu klassischen Exportstrukturen basiert Pacha Mama auf einem Produzentenbesitzmodell, bei dem die Wertschöpfung weitgehend in den Händen der Bauern bleibt. Diese Struktur schafft nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern fördert auch die kontinuierliche Verbesserung von Anbaupraktiken und Kaffeequalität auf Farmebene.

Die Kaffees zeichnen sich durch ihre klare Herkunftszuordnung, Sorgfalt in der Verarbeitung und transparente Lieferketten aus. Viele Kooperativen sind Bio- und Fairtrade-zertifiziert, und der Fokus liegt auf dem Schutz der Böden, lokaler Biodiversität und dem langfristigen Erhalt der Anbauregionen.

BIO-ÄTHIOPIEN

TEGA TULA

 

Die Tega & Tula Special Coffee Farm wurde im Jahr 2000 gegründet mit der Vision, qualitativ hochwertigen Kaffee anzubauen und zu verarbeiten. Die Region, in der sich die Tega & Tula Farm befindet, liegt in Höhenlagen von 1830-1890 Metern über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über ca. 70 Hektar. Dieser Kaffee wurde sorgfältig von Hand gepflückt und verarbeitet. Diese Lots sind zu 100% rückverfolgbar und haben in den letzten vier Jahren konsequent hohe Q1 SCAA Specialty Bewertungen erhalten.

BRASILIEN

CANEPHORA/ Robusta

 

In den Bergebenen von Espírito Santo herrscht ein durchgehend mildes Klima bei einer Durchschnittstemperatur von 18°C und einem jährlichen Niederschlag von 1400 mm. Die Topographie ist bestimmt durch ein bergiges Relief und Höhenlagen von 350 bis 1200 Metern. Bis zu einer Höhe von 800 m wird hier erstklassiger Robusta angebaut. Der in dieser Region kultivierte Robusta wird als Conilon bezeichnet. Diese Varietät setzt sich aus verschiedenen Sorten zusammen, wobei die wichtigsten Vitória, Centenário, Diamante und Jequitibá sind. Der Name Conilon stammt vom Fluss Kouillou im Kongo.

Die Idee des Anbaus von Conilon in Speciality Qualität auf den niedrigeren Ebenen der Montanhas do Espirito Santo kam von einer Gruppe von Kafeebauern und Studenten der Lebensmittelwissenschaft am IFES, dem Bundesforschungsinstitut des Bundesstaates Espírito Santo. Sie waren und sind der Aufassung, dass der Anbau von Spezialitätenkafee Türen zu einem besseren Lebensstandard öfnen kann.

So ließ Antonio Ronaldo Pessin das erlernte Wissen der Studenten in die Konzeption seiner Farm mit einfießen. Ergebnis ist ein hochwertiger Robusta durch optimierte Prozesse in Anbau und Verarbeitung unter Ressourcen schonenden Arbeitsweisen.

Auch die Andrade Brüder sind mittlerweile ein etablierter Partner, welcher die Idee der wissenschaftlichen Herangehensweise gemeinsam mit Gleichgesinnten fördert und umsetzt.

 

 

 

BIO-Burundi

Buyengero

Buyengero ist eine Gemeinde in der Provinz Rumonge im Südwesten Burundi. Die Gemeinde Buyengero liegt hauptsächlich auf dem Kongo-Nil-Kratergebirge. Auf dem Gipfel der Berge, die den Tanganjikasee auf einer Höhe von 1600 m umgeben. Die Bodenbeschaffenheit besteht hauptsächlich aus Kalkgestein mit einem hohen Fruchtbarkeitspotenzial. Es wird nie Dünger für Nutzpflanzen verwendet. Der Kaffee aus diesem Gebiet hat ein hohes Geschmackspotenzial und erreicht hohe Punktezahlen bei lokalen regionalen Wettbewerben. Zur COCOCA Union zählen fünf Genossenschaften dieser Gegend: Dusubizitekikawa, Umuco w’ikawa, Kawa vumera, Kawazamurabawe und Duteritekikawa.

Projekt:
Das Erfolgsrezept heißt „Agroforst“: Seit 2019 gibt es das Pilotprojekt, in dem Kleinbäuerinnen und Kleinbauer etwa einen halben Hektar landwirtschaftliche Fläche erhalten. Neben dem Kaffeeanbau wird auch auf Bananen, Obst- und Schattenbäume sowie Gemüsekulturen gesetzt, die zur Ernährungssicherung beitragen und die Bodenfruchtbarkeit verbessern. Das sorgt für eine Erhöhung der Erträge und steigert den Grad der Selbstversorgung.
 
Zertifizierung:
bio- und Naturland Fair-zertifiziert
 

Bio- Brasilien

Matas de Minas

 

Unser Ara Bio stammt von der Fazenda Dutra, einer familiengeführten Farm in São João do Manhuaçu, die von den Brüdern Ednilson und Walter betrieben wird. Ihr Vater José begann in den 50er-Jahren mit dem Kaffeeanbau auf nur einem Hektar Land und erweiterte die Fläche nach und nach auf über 1100 Hektar. Heute führen die Brüder das Familienerbe fort und produzieren auf 1400 Metern Höhe Bio-Spezialitätenkaffee. Der Kaffee wächst zwischen verschiedenen Obstbäumen, was die Biodiversität fördert und Lebensräume für Wildtiere schafft. Mit Eukalyptusbäumen als Windschutz und der Nutzung erneuerbarer Ressourcen verbindet die Fazenda Dutra traditionelle Landwirtschaft mit nachhaltiger Agroforstwirtschaft.